Essentielle Erste Hilfe für Bergsteiger: Sicher hoch hinaus

Ausgewähltes Thema: Essentielle Erste Hilfe für Bergsteiger. Begleite uns auf eine praxisnahe, inspirierende Tour durch lebensrettende Grundlagen, echte Geschichten aus dem Gebirge und klare Handgriffe, die im entscheidenden Moment zählen. Teile deine Erfahrungen, stelle Fragen und abonniere unseren Blog, damit du bei der nächsten Tour nicht nur stark, sondern auch vorbereitet bist.

Risiken am Berg verstehen

Auf schmalen Graten und in losem Geröll passieren Stürze oft durch kurze Unachtsamkeit, Müdigkeit oder rutschige Schuhe. Typisch sind Knöchelverstauchungen, Schürfwunden und Prellungen. Kenne deine Bewegungsgrenzen, sichere heikle Passagen und plane regelmäßige Mikropausen.

Risiken am Berg verstehen

Wenn etwas schiefgeht, hilft STOP: Halte inne, atme, bewerte die Lage, überprüfe Wetter, Höhe und Teamzustand. Dann entscheide einen einfachen, sicheren Plan. Dieser Moment der Klarheit spart Kraft, reduziert Fehler und erhöht die Chance auf eine ruhige, kontrollierte Erstversorgung.

Unterkühlung und Erfrierungen vermeiden

Unkontrollierbares Zittern, Torkeln, langsame Antworten und Müdigkeit sind Warnsignale der Unterkühlung. Auch kleine Dinge zählen: kalte, steife Finger und Unlust zu essen. Reagiere sofort mit Windschutz, trockener Kleidung, heißem Getränk und enger Teamkommunikation, bevor die Lage kippt.

Unterkühlung und Erfrierungen vermeiden

Zwiebelprinzip, Mütze und Handschuhe zuerst. Isolierung gegen Boden, trockene Schicht auf die Haut, Rettungsdecke über alles. Pausen im Windschatten statt auf der Kante. Kleine, regelmäßige Snacks liefern Energie für Wärme. Organisiere Aufgaben, damit niemand im Stillstand auskühlt.

Höhenkrankheiten: AMS, HAPE und HACE

Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen sind klassische Zeichen der akuten Bergkrankheit. Schlimmer werden Atemnot in Ruhe, rasselnde Atmung, Husten mit Schaum oder Koordinationsstörungen. Spätestens hier gilt: Abstieg, Schonung und engmaschige Beobachtung im Team.

Höhenkrankheiten: AMS, HAPE und HACE

Absteigen ist die beste Medizin. Warm halten, Flüssigkeit zuführen, Last reduzieren, Begleitung organisieren. Wenn vorhanden, Sauerstoff verabreichen und Pausen einplanen. Keine Heldentaten: Die Sicherheit des ganzen Teams zählt. Informiere die Rettung früh, statt spät.

Verstauchungen, Brüche und Wirbelsäulenverdacht

Trekkingstöcke, Isomatte und Bandmaterial werden zur stabilen Schiene. Polsterung gegen Druckstellen, Gelenke ober- und unterhalb fixieren. Fingerwärme sichern und Durchblutung regelmäßig prüfen. Sanfte Bewegungen und Teamkoordination verhindern zusätzliche Schäden auf heiklen Passagen.

Verstauchungen, Brüche und Wirbelsäulenverdacht

Bei Sturz mit Bewusstlosigkeit, Nackenschmerz oder neurologischen Auffälligkeiten: Achsengerechte Lagerung, Kopf manuell stabilisieren, Helm belassen, solange die Atemwege frei sind. Keine unnötigen Bewegungen. Rettung informieren, vital überwachen und konsequent vor Kälte schützen.

Verstauchungen, Brüche und Wirbelsäulenverdacht

Mit Seilen, Rucksacktrage und Tarps lassen sich einfache Tragen improvisieren. Wähle sichere, kurze Etappen und klare Kommandos. Priorität hat die Stabilität des Patienten und der Helfenden. Lieber warten und die Rettung lotsen, als riskanten Eigentransport erzwingen.

Notruf, Position und Rettung

Europaweit 112, in Österreich zusätzlich 140 für die Bergrettung, in der Schweiz 144 für die Sanität. Melde Wer, Was, Wo, Wie viele, Welche Gefahren. Bleibe erreichbar, beschreibe Landmarken und sichere die Unfallstelle fortlaufend.

Die sinnvolle Bergapotheke

Basisinhalte, die immer helfen

Einmalhandschuhe, Verbandpäckchen, Kompressen, elastische Binde, Dreieckstuch, Wundschnellverband, Rettungsdecke, Tape, Schere und Pinzette. Packe zusätzlich Blasenpflaster, Desinfektionstücher und ein Notizkärtchen für Allergien und wichtige Nummern ein.

Prävention und Teamkultur

Wetter, Lawinenlage, Route, Umkehrpunkte und Zeitpuffer klären. Material prüfen, Rollen verteilen, Notfallplan besprechen. Wer die Grundlagen vorab festlegt, kann im Ernstfall schneller entscheiden und ruhiger helfen – ohne wichtige Details zu vergessen.

Prävention und Teamkultur

Einige feste Signalwörter für Gefahr, Stopp und Status vereinbaren. Kurze, eindeutige Sätze, Rückmeldungen einfordern, Aufgaben bestätigen. So vermeidest du Missverständnisse in Wind, Kälte und Stress. Trainiert im Flachen, funktioniert im Steilen besser.
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